CO2-Kompensation für regionalen Klimaschutz

Allen Firmen und Organisationen, die mit uns den Weg zum klimaneutralen Betrieb gehen wollen, bieten wir eine wirksame und nachvollziehbare CO2-Kompensation für ihre noch nicht vermeidbaren Emissionen an. Die Abwicklung der freiwilligen CO2-Abgabe erfolgt über ein durch einen Rechtsanwalt kontrolliertes Konto und einem Register für die regionalen Klimaschutzprojekte. Dies garantiert die einmalige Projektförderung auf Basis von festgelegten Qualitätskriterien.

Die Projektträger müssen ihr Projekt auf der Plattform Klimacent registrieren – und auch selber eine freiwillige CO2 Abgabe für ihren Verantwortungsbereich leisten, um die Bottom-up Bewegung für die CO2-Bepreisung mitzutragen. Die Auf/bzw. Zuteilung der Gelder erfolgt nach Förderkriterien, welche von unabhängigen Umweltorganisationen definiert wurden und vom jeweiligen Projektfonds-Manager bearbeitet wird.

regionale Kreislaufwirtschaft

Um eine Auszeichnung für den Weg zur CO2-freien Kreislaufwirtschaft durch die Förderung von regionalen Klimaschutzprojekten” ausgestellt zu bekommen und im Internet veröffentlicht zu werden, ist ein Audit über einen Statusbericht zur Klimaneutralität erforderlich:

Bestellung Audit Statusbericht: https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Klimacent-Austria-Bestellung-Audit-Statusbericht-Klimaneutralitaet.pdf

Vorlage Statusbericht Klimaneutralität: https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Kilmacent-Austria-Vorlage-Statusbericht-Klimaneutralitaet.pdf

In diesem ist die Ausgangsituation zu dokumentieren (Energiekennzahlen von Gebäuden, Verbrauch von Energieträgern für Strom und Wärme sowie bezogenen Energie-Dienstleistungen). Darauf aufbauend werden die aktuellen CO2-Emissionen (lt. Umweltbundesamt) berechnet und ein grober Reduktionspfad erstellt.

Aufbauend auf einer Verpflichtungserklärung zur laufenden Umsetzung des Reduktionspfades und zur progressiven CO2 Kompensation wird der ermitteltes “Ausgleichsbetrag” zur Einzahlung auf das Klimacent-Konto in Rechnung gestellt. Nach Einlangen der Zahlung wird die Auszeichnung für den Weg zur Kreislaufwirtschaft” ausgestellt und das Unternehmen auf der Homepage veröffentlicht.
Beispiel dazu: https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Klimacent-Vorarlberg-Zertifikat.pdf

Die “freiwilligen CO2 Abgaben” sind erforderlich, damit sich Investition in regionale Klimaschutzprojekte betriebswirtschaftlich darstellen lassen und rascher umgesetzt werden. Denn leider sind Marktpreise und öffentliche Förderungen für zahlreiche CO2-Substitutions-und C-BIndungsprojekte (Biogasanlagen, Holzverstromung mit Pflanzenkohleproduktion, biologische Landwirtschaft, Ingtegrierte PV-Fassadenanlagen etc. ) nachwievor unzureichend.

Ebenso wird durch die Veröffentlichung dieser Unternehmensstrategie ein wichtiges wirtschaftspolitisches Signal gesetzt. Denn je mehr Vorbilder aus der Wirtschaft aufzeigen, dass die innovaticen Unternehmungen sich auf eine CO2-emissionsfreie Betriebsweise ausrichten, desto eher wird es zu einer gesetzlichen Verankerung einer weitgehenden Kostenwahrheit kommen. Erst mit dieser ist eine dauerhafte Grundlage für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft gegeben.

Gefördert werden Klimaschutzprojekte der Konsistenz (= erneuerbare Energie), der Effizienz und der Suffizienz (=Verhaltensänderung, neuer Lebensstil). Effizienzsteigerungen von fossilen Energieanlagen sind ausgenommen.

Klimacent-KundInnen können ihre Kompensationszahlungen auf einen der zahlreichen Projektfonds zuteilen. Diese werden für Kooperationspartner wie sowie NGO*s für die Umsetzung konkreter Klimaschutzprojekte eingerichtet. Zusätzlich werden spezifische Projektfonds wie z.B. Moorschutz, Humusaufbau, saisonale Speicher etc. eingerichet. Für jeden Projektfonds besteht ein Ansprechpartner, der die Registrierungsanträge der Projektträger überprüft. Ab einer CO2-Abgabe von € 10.000.- ist die Zuteilung an registrierte Einzelprojekten eines Projektfonds möglich.

Die jeweilige Höhe der Projektförderung ist abhängig von den CO2-Minderungseffekten, den nachgewiesenen Projektkosten der Bedeutsamkeit für den Transformationsprozesse und natürlich zuletzt von den vorhandenen Zahlungen der Klimacent-Kunden. Denn diese bestimmen letztlich die Höhe der vorhandenen Fördertöpfe. Die maximale Förderung ist mit 30% der nachgewiesenen Projektkosten festgelegt. Bestehen zur Projektfinanzierung öffentliche Förderprogramme, betragen die max. privaten Förderungen 10%. Höhere Einzelförderungen sind zu beantragen. Die Aufteilung der Fördergelder erfolgt auf Vorschlag des Fondsmanagers und wird durch das regionale Steering-Board freigeben. Verbleibende Fondsmittel werden ins nächste Jahr vorgetragen.

Das Produkt “regionale CO2-Kompensation” wurde von der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbaren Energie Vorarlberg entwickelt und im Rahmen eines Leitprojektes des Klimafonds für die Anwendung in Österreich adaptiert. Für jede KEM/KLAR Regionen, jede Gemeinde und jede Klimaschutzorganisation wird bei Abschluss eines Kooperationsvertrages ein eigener Projektfonds eingerichtet, um die regionale Identifikation sicherzustellen.

Ziel ist es, in einem “Bottom Up Prozess” die Kräfte für die rasche Transformation zu einer ökosozialgerechten und klimaverträglichen Kreislaufwirtschaft – auf Basis einer weitgehenden Kostenwahrheit bei Energie, Lebensmittel und Ressourcenverbrauch” zu bündeln.


Ansprechperson:

Rainer Unger + 43 681 2059 2277 oder info@alpachtal2050.at

Johann Punzenberger  +43 (0) 664 8866 7424 oder meinbeitrag@klimacent.at

Siehe auch der Klimacent im freiwilligen CO2 Zertifikate-Handel