CO2-Kompensation für regionalen Klimaschutz

Allen Firmen und Organisationen, die mit uns den Weg zum klimaneutralen Betrieb gehen wollen, bieten wir eine wirksame und nachvollziehbare CO2-Kompensation für ihre noch nicht vermeidbaren Emissionen an. Die Abwicklung der freiwilligen CO2-Abgabe erfolgt über ein vom Notar verwaltetes Treuhandkonto und einem Register für die regionalen Klimaschutzprojekte. Dies garantiert die einmalige Projektförderung auf Basis von festgelegten Qualitätskriterien. Die Projektträger müssen ihr Projekt auf der Plattform Klimacent registrieren – und auch selber eine freiwillige CO2 Abgabe für ihren Verantwortungsbereich leisten, um die Bottom-up Bewegung für die CO2-Bepreisung mitzutragen. Die Auf/bzw. Zuteilung der Gelder erfolgt nach Förderkriterien, welche von unabhängigen Umweltorganisationen definiert wurden.

regional – klimaneutral

Um ein Zertifikat “regional-klimaneutral: CO2 Kompensation für regionale Klimaschutzprojekte” ausgestellt zu bekommen und im Internet veröffentlicht zu werden, ist ein Statusbericht zur Klimaneutralität zu erstellen:
https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Bestellung-Statusbericht-zur-Klimaneutralitaet.pdf

In diesem ist die Ausgangsituation zu dokumentieren (Energiekennzahlen von Gebäuden, Verbrauch von Energieträgern für Strom und Wärme sowie bezogenen Energie-Dienstleistungen). Darauf aufbauend werden die aktuellen CO2-Emissionen (lt. Umweltbundesamt) berechnet und ein grober Reduktionspfad erstellt. Wenn sich das Unternehmen zu einer laufenden Umsetzung des Reduktionspfades und zur Zahlung einer Kompensation von € 50.-/to CO2-Emission (bei jährlicher Erhöhung um 7%) verpflichtet, erfolgt die Vorschreibung zur Überweisung auf das Treuhandkonto. Das Zertifikat “regional klimaneutral” wird nach Einlangen der Zahlung ausgestellt und das Unternehmen auf der Homepage veröffentlicht.
Beispiel dazu: https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Zertifikat-AK-Vorarlberg-2021.pdf

Die “freiwilligen CO2 Abgaben” sind erforderlich, damit sich Investition in regionale Klimaschutzprojekte betriebswirtschaftlich darstellen lassen und damit rascher umgesetzt werden. Denn leider sind Marktpreise und öffentliche Förderungen für zahlreiche CO2-Substitutions-und C-BIndungsprojekte (Biogasanlagen, Holzverstromung mit Pflanzenkohleproduktion, biologische Landwirtschaft, Ingtegrierte PV-Fassadenanlagen etc. ) nachwievor unzureichend.

Gefördert werden Klimaschutzprojekte der Konsistenz, der Effizienz und der Suffizienz (nicht jedoch Effizienzsteigerungen von fossilen Energieanlagen)

Klimacent-KundInnen können ihre Kompensationszahlungen entweder auf Projektfonds von Gemeinden, Regionen – oder auf spezifische Projektfonds von Themen /Methoden (z.B. Moorschutz, Humusaufbau, grüner Wasserstoff) zuzuteilen. Für jeden Projektfonds besteht ein Ansprechpartner, der die Registrierungsanträge der Projektträger überprüft.. Für NGO als Kooperationspartner können ebenfalls eigene Projektfonds eingerichtet werden, wenn ihre Kernaufgabe die Umsetzung konkreter Klimaschutzprojekte darstellt.

Die tatsächliche Projektförderung ist abhängig von den CO2-Minderungseffekten, der Bedeutsamkeit für den Transformationsprozesse und natürlich zuletzt von den vorhandenen Zahlungen der Klimacent-Kunden. Denn diese bestimmen letztlich die Höhe der vorhandenen Fördertöpfe. Die maximale Förderung ist mit 30% der nachgewiesenen Projektkosten festgelegt. Bestehen zur Projektfinanzierung öffentliche Förderprogramme, betragen die max. privaten Förderungen 10%. Höhere Einzelförderungen sind zu beantragen. Die Aufteilung der Fördergelder erfolgt auf Vorschlag des Fondsmanagers und wird durch das regionale Steering-Board freigeben. Verbleibende Fondsmittel werden ins nächste Jahr vorgetragen.

Das Produkt wurde von der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbaren Energie Vorarlberg entwickelt. Sie steht als regionaler Umsetzungspartner von Klimacent Austria vorläufig für ganz Österreich für die Kundenbetreuung zur Verfügung. Ziel ist es, in weiteren Bundesländern eine politisch unabhängige Trägerorganisation für die Umsetzung/Abwicklung dieses Dienstleistungspaketes aufzubauen. Wer sich aktiv einbringen möchte, ist herzlich zur Kontaktaufnahme eingeladen:
Ansprechperson: Johann Punzenberger  +43 (0) 664 8866 7424 oder meinbeitrag@klimacent.at

Siehe auch der Klimacent im freiwilligen CO2 Zertifikate-Handel