Der Klimacent

1 Cent pro kg CO2 Emissionen, die durch den eigenen Lebensstil verursacht – und damit auch selbst zu verantworten sind.

Ein gutes Leben für alle ist möglich. Wir in Europa leben in einem sehr hohen Wohlstand! Reisen, Mode, gute Ernährung, neueste Technik und gemütliche Heime werden als selbstverständlicher Lebensstandard angesehen und prägen unsere Konsumentscheidungen. Aber jedes Handeln verursacht eine Wirkung. Unser Lebensstil bewirkt einen direkten oder indirekten CO2-Ausstoß in unsere Atmosphäre und verschlingt teilweise Unmengen an Ressourcen wie Wasser, Energie oder Rohstoffe.

Um das Ganze nun etwas fairer zu machen, kommt der KlimaCent ins Spiel…
Mit ihm kannst du eine freiwillige und selbstbestimmte CO2-Abgabe auf Basis deines Energie- und Ressourcenverbrauchs leisten. So legen wir einen wichtigen Grundstein für eine CO2-neutrale und enkeltaugliche Wirtschaft.

Deine freiwillige Initiative unterstützt:

den Einsatz und die Umstellung auf mehr Ökoenergien z.B. Bürgerkraftwerke der AEEV und Ökostrombörse Salzburg

klimaneutrale Initiativen und Projekte z.B. Carsharing, Transportfahrrad

sozialökologische und sozialökonomische gerechte Güter-Produktion z.B. Martinshof, Gemüsekiste

Friedensprojekte und Prozesse z.B. Energie für Frieden

nachhaltiges Wirtschaften z.B. Ökoprofit Vorarlberg

Klimacent Berechnung

Die Höhe der Abgabe erfolgt in Selbsteinstufung. Um diese möglichst fair zu gestalten, empfehlen wir die Ermittlung auf Basis des eigenen Energie und Ressourcenverbrauchs.

  • für zugekauften Strom:    mind. 0,344 Cent/kWh
    Da Strom eine Schlüsselrolle für die Energieautonomie hat und der Wechsel auf ein Ökostrom-Produkte eine unzureichende Wirkung für den Neubau von Ökokraftwerken hat, wird eine Abgabe auf Basis des CO2 Gehaltes vom europäischen Strommix festgelegt. Lt. E.Control liegt dieser bei 0,344 kg Co2 /kWh, womit sich ein Betrag von 0,344 Cent/KWh ergibt. Auch ein Ökostromprodukt wäre nicht emissionsfrei, da immer auch die Grauenergie von Produktionsanlagen und Netzinfrastruktur sowie der Aufwand von Ausgleichs-und Speicherenergie zu berücksichtigen ist.
  • für Wärme und Mobilität:    mind. 1 Cent/kg CO2
    Emissionsfaktoren für Energieträgergruppen lt. Umweltbundesamt 2015 Bewusstsein
    1 Liter Heizöl     = 3,13 kg CO2                     1.000 kg Holz                              = 0,09 kg CO2
    1 m³ Erdgas       = 2,40 kg CO2                     1.000 kg Pellets                          = 0,21 kg CO2
    1 Liter Benzin    = 2,52 kg CO2                     1 kWh Biomasse-Nahwärme   = 0,10 kg CO2
    1 Liter Diesel     = 2,87 kg CO2                     1 kWh Fernwärme                     = 0,180 kg CO2
  • sonstige CO2 Emissionen:
    Alle weiteren indirekte Emissionen (Kategorie SCOPE 3 nach ISO 14064):
    – Vereinfacht mit einem „fairen Kostenansatz“ von 1% der Einkaufskosten
    – für Flug und Kreuzfahren: mind. 1 Cent/km (www.luftlinie.org)

Wird der CO2-Fußabdruck mittels eines Co2-Rechners ermittelt, gilt 1 Cent pro kg CO2. Dasselbe gilt auch für Betriebe und Organisationen, die eine CO2 Bilanz im Rahmen der Gemeinwohlbilanz, Ökoprofit, ISO 14.000 oder eines anderen Umweltmanagement erstellen lassen.

Online Berechnung CO2-Abgabe KlimaCent


Klimacent Pauschale

Fehlt die Zeit, die Lust oder das Wissen, um sich mit dem eigenen CO2 Fußabdruck auseinander zu setzen, kann alternativ auch eine angemessenen Mindest-Pauschale gewählt werden.

  • für Menschen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten: mind. € 10.-/Person
  • für Haushalte: mind. € 50.- pro Person
  • für Firmen und Organisationen: mind. € 150.-

Info: Die gemittelten pro Kopf Emission betragen in Österreich derzeit ca. 8 Tonnen CO2 pro Jahr.

Bestellung Online – oder durch Zusendung deiner unterfertigten Fördervereinbarung per Post oder E-Mail. Unterlagen dazu unter downloads

Klimacent Austria
Auerspergstraße 20/1. Stock, 5020 Salzburg
office@klimacent.at

Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg
Hof 19, A-6861 Alberschwende
meinbeitrag@klimacent.at

 


Einmalzahlung

Falls du eine Einmalzahlung (z.B. für Flugreisen) leisten möchtest, kannst du diese auch direkt auf unser Konto überweisen. Wird dabei kein eindeutiger Lenkungswunsch definiert, wird die Spende für die Finanzierung unserer Sonnenstrom-Bürgerkraftwerke eingesetzen.

Unsere Kontonummer für die KlimaCent-Förderungen lautet:

Klimacent Austria:
Raiffeisenbank Gunskirchen IBAN:    AT79 3412 9000 0022 2950

Klimacent Vorarlberg:
Raiffeisenbank Lech        IBAN:   AT86 3744 9000 0011 3977

Was bewirkt der KlimaCent?

Er unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien, legt sich ins Zeug für sinnvolle Elektro-Mobilität, fördert Humus- und Moorschutzzertifikate, stiftet Frieden und macht Druck bei der Politik für eine Kostenwahrheit bei atomarer und fossiler Energie.

Das Ziel ist klar definiert: eine CO2-neutrale Wirtschaft, – nicht erst 2050, sondern so rasch wie möglich
Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir ein ganzheitliches und breites Umdenken. Initiativen, die diesen Prozess vorantreiben, sind es wert, vom KlimaCent unterstützt zu werden. Neben dem Ausbau von Ökoenergieträgern sind sinnvolle Energieverwendung, Effizienz und CO2 Bindung wichtig. Deshalb sind die Projekte sehr breit gefächert. Aber eines haben sie alle gemeinsam: deren Umsetzungsbereich bleibt in der Region oder sie werden von regionalen Organisationen umgesetzt (im Fall von Energie für Frieden) .


Die Entscheidung liegt bei dir!
Du bestimmst, welches Projekt oder welcher Fonds deine Unterstützung bekommt.
Das Beste daran, es gibt keine komplizierten Verfahren oder undurchsichtige Taktiken. – Du kannst selbst und nachweislich ein Projekt oder einen Fonds deiner Wahl unterstützen und jederzeit den Fortschritt beobachten, den Projekt- oder Fondsträger direkt kontaktieren oder unter office@klimacent.at erfragen.

Kernstrategie

Eigenverantwortung

Ausgangslage: Um eine CO2-neutrale Wirtschaft zu erreichen, muss ein Systemwandel passieren.  Dieser Wandel wird aber nur dann möglich sein, wenn es Kostenwahrheit bei den Energieträgern gibt. Solange Atom- und Kohlestrom, Öl und Gas auf Grund von staatlichen Förderungen noch so billig gehalten werden, können Investitionen in erneuerbare Energien nur sehr schwer betriebswirtschaftlich dargestellt werden. Damit sich das ändert, brauchen wir veränderte politischen Rahmenbedingungen. (System Change not Climate-Change)

Unser Lösungsansatz:  Der Wandel beginnt bei dir und mir, bei unserem eigenverantwortlichen Handeln. Dadurch, dass wir versuchen so klimaschonend wie möglich zu leben, werden wir zur Keimzelle und zum Vorbild für unser nahes Umfeld.
Somit wird der Wandel auf die zweite Ebene gehoben. Erst wenn wir aus unserem eigenen Wirkungsbereich (Familie, Arbeit, Freundeskreis) diesen Grundgedanken in die kleinste politische Einheit, in die Gemeinden, tragen, ist der Boden für die politische Veränderung gelegt.
Die Politik wird sich nicht ändern, wenn die Veränderung nicht von der Basis kommt. Deshalb braucht es das Bewusstsein für die Eigenverantwortung von jedem und jeder von uns.

Darum KlimaCent: Mit dem KlimaCent unterstützt du nicht nur Klimaschutz- und Ökoenergieprojekte, sondern bist Teil eines Netzwerks, das sich aktiv für den Wandel einsetzt. Gemeinsam mit über 30 Vorarlberger Gemeinden, zahlreichen Firmen und Privatpersonen setzen wir ein Zeichen: Wir sind bereit, unseren Teil der Kosten des Systemwandels mitzutragen, – fordern aber dies auch von öffentlich-politischer Seite ein.

klimaneutral – geht das?

Ausgangslage: Der Trend in unserer Gesellschaft geht immer mehr dahin, dass sich Unternehmen mit einer Ausgleichszahlung “klimaneutral” stellen. Mit viel zu geringen Ausgleichszahlungen werden oft Großprojekte in allen Teilen der Erde unterstützt, die wiederum zentrale Strukturen stärken und weitere Abhängigkeiten für die oft arme Bevölkerung schaffen. Die Zahlungen sind ein Bagatell gegen die Preise, die bei einer vollen Kostenwahrheit bei Atomkraft und fossilen Energieträgern anfallen würden. So variiert die Höhe der Abgabe pro kg CO2 oder pro kWh stark je nach Anbieter zwischen 0,3 Cent und 3 Cent pro kg CO2. In Schweden hingegen ist ein gesetzlicher Preis für CO2 von 12 Cent/kg CO2  (bis 40 mal mehr) festgesetzt.
Tatsache ist also, dass man sich im “freien Markt zu verschiedenen Preisen klimaneutral “kaufen” kann, um ja nicht im eigenen Land die Kostenwahrheit entstehen zu lassen. Ist denn das noch fair?

Unser Lösungsansatz: Bei diesem billigen “Schuldenablasshandel” machen wir nicht mit. Wenn es wirklich Kostenwahrheit geben würde, müsste genergell ein Vielfaches vom derzeitigen Energiepreis bezahlt werden.
Mit der KlimaCent-Abgabe hingegen wird ein wichtiger Schritt in eine klimaneutralere Welt gesetzt. Es wäre aber falsch, sich damit als klimaneutral zu bezeichnen -und seinen Fußabdruck nicht auf ein allgemein verträgliches Maß zu reduzieren. Nichts desto trotz sollen Firmen und Organisationen, die mit ihren CO2 Abgaben ein nachhaltiges Energiesystem finanzieren, dies auch in ihrer Öffentlichkeitsarbeit kommunizieren können. Deshalb nur klimaneutraler !

Mit dem KlimaCent lebst du ein klein wenig klimaneutraler, bewirkst aber auch den Wandel zu einer enkeltauglichen Wirtschaft.

FAQ

Was ist der CO2-Fußabdruck?

Der CO2-Fußabdruck ermittelt die eigens verursachte Menge an Treibhausgasen.
Hier geht es um die max. Belastbarkeit der Atmosphäre unter Berücksichtigung der Regenerationskraft der Natur.
Zulässig sind 1,5-2 Tonnen CO2 pro Person. Derzeit liegt der Durchschnitt jedoch bei 10 Tonnen pro Person!

CO2-Fußabdruckrechner: www.co2-rechner.at

(mehr …)

Projekte und Fonds

Direkte Förderung von Einzelprojekten
Alle Projekte die auf der Plattform KlimaCent registriert sind, können direkt gefördert werden. Eine Vielzahl der Projekte sind Ökoenergieprojekte, aber auch Effizienz, Mobilität und CO2-Bindung sind darunter. Auf der Fördervereinbarung ist die gewünschte Projektnummer anzuführen.
Liste aller registrierter Projekte.

Nachhaltiges Wirtschaften

Klimafonds der Heimatgemeinde
Das Bewusstsein für eine nachhaltige Wirtschaftsweise wird schon in vielen Gemeinden gelebt. Innovative Bürger planen und initiieren überall tolle Klimaschutzprojekte. Damit es nicht an der Finanzierung scheitert, kannst du deinen KlimaCent dem Klimafonds deiner Heimatgemeinde zuteilen. Denn viele kleine Beiträge haben eine große Wirkung. Die Mittelverwendung dieses Fonds wird unter Einbindung des Umweltausschusses oder des e5-Teams festgelegt. So werden z.B. Bürgerkraftwerke, E-Tankstellen, nachhaltige Mobilität oder Effizienzmaßnahmen, Energiespielplätze und vieles mehr finanziert.

Fonds für Klimaschutzprojekte
Die Plattform Klimacent kann aber auch von allen Umweltorganisationen für ein Crowdfunding ihrer Klimaschutzprojekte genutzt werden. Nach Abschluss einer Kooperationsvereinbarung werden selbstverwaltete “Klimafonds” eingerichtet. Vielfach ermöglicht erst die Zusammenführung vieler kleiner Klimacent-Beiträge eine entsprechende Finanzkraft für die konkrete Investition.

Pflanze

Fonds für Bodenfruchtbarkeit, Humusaufbau und Moorschutz
Moore und Humusböden sind die reinsten CO2-Speicher. Es ist deshalb wichtig, dass aktiver Humusaufbau in unserer Landwirtschaft betrieben wird, um eine hohe Bodenfruchtbarkeit sowie eine hohe Speicherfähigkeit von Niederschlagswasser zu sichern. Um Bewusstsein dafür zu bilden und um den Humusaufbau, der oft mit viel Arbeit und einer Umstellung der Wirtschaftsweise verbunden ist, zu fördern erfolgt die Zusammenarbeit mit der Biostiftung Schweiz mit dem Bodenfruchtbarkeitsfonds. Nähere Info dazu www.bodenfruchtbarkeit.bio

EnergieFuerFrieden-Logo

Fonds für Energie für Frieden
Der Energiehunger der industrialisierten Staaten führt auf der ganzen Welt zu Kriegen, die meist auf dem Rücken der armen Bevölkerung ausgetragen werden. Mit dem Projekt Energie für Frieden entstehen z.B. Kleinwasserkraftwerke in Kolumbien, oder es werden die Ausbildungen zum Solartechniker für junge AfrikanerInnen finanziert. Dadurch wird den Energiekonflikten der Nährboden entzogen, eine Eigenversorgung vor Ort ermöglicht und der Weg zum friedlichen Zusammenleben geebnet. Unter www.energiefuerfrieden.at findest du näheres über die Projekte.

 

Liste aller registrierter Projekte

 Es gelten die allgemeinen Förderrichtlinien Austria
sowie die  allgemeinen Förderrichtlinien Vorarlberg

Dein eigenes Projekt, dein eigener Klimafonds

Du hast ein eigenes Klimaschutzprojekt?

Und möchtest dieses über unsere Crowdfunding Plattform bewerben? Dann kannst du dieses mit dem Registrierungsvertrag bei uns anmelden, um damit alle Projektdaten zu erfassen. Wir teilen dir dann eine Projektnummer zu – und schon ist ein Geldfluss vom Direktförderer zu deinem Projekt möglich.

Grundsätzlich zulässig sind alle Projekte im Bereich:

  • Ökoenergie
  • CO2-Bindung
  • Effizienz
  • E-Mobilität

Du möchtst einen eigenen selbstverwalteten Klimafonds einrichten?

Super, wir freuen uns besonders, wenn du mit deiner Organisation  ein aktiver Netzwerkpartner wirst. Dann kannst du gezielt deine Mitglieder/Kundinnen zur Mitfinanzierung eurer  Klimaschutzprojekte gewinnen und so die Finanzkraft vieler kleiner Beiträge am besten zur Wirkung bringen. Denn wir brauchen eine breite politische Getragenheit über eine gemeinsam Plattform, damit wir unserem Anliegen gegenüber dem finanzstarken Lobbying von atomar/fossilen Konzernen Gehör verschaffen. Schicke uns den Registrierungsvertrag für Klimafonds – und nimm am besten direkt Kontakt mit uns auf.

Klimacent Registrierung Austria

Klimacent Registrierung Klimaschutzprojekt Vlbg

Klimacent Registrierung Klimafonds Vlbg

Es gelten die Klimacent Förderrichtlinien Austria
sowie die KlimaCent Foerderrichtlinien Vlbg

Werde auch du KlimaschützerIn

1. Übernimm Eigenverantwortung und hinterfrage den Lebensstiel.

Tipps für deinen nachhaltigeren Konsum- und Lebensstil

2. Werde gesellschaftspolitisch aktiv.

wir-sind-klima

Unterstütze innovative Projekte und sei aktiv in Vereinen wie:

Caruso – Carsharing| Weltladen | Klimabündnis | e5-Teams | Alpenverein | Naturschutzbund | …

3. Übernimm Verantwortung für deinen Energieverbrauch.

KlimaCent Fördervereinbarung – für den täglichen Ressourcenverbrauch

CO2-Abgabe FlugDruckEvent – da besondere Anlässe leider oft besonders hohe CO2-Emissione verursachen, können diese mit der einmaligen CO2-Abgabe kompensiert werden – klimaneutraler reisen, drucken, feiern…

Co2 Zertifikate

Um die erzielten CO2-Rreduktionseffekte zu bewerten, werden auf der Plattform Klimacent für jedes Klimaschutzprojekt sogenannte CO2 Zertifikate ausgestellt. Diese können von Betrieben und Menschen gekauft werden, um eine Kompensation für ihren nicht zu vermeidenden Co2 Fußabdruck  zu leisten. Neben Zertifikate von Einzelprojekten können auch Fonds-Zertifikate erworben werden.

Die Ausgleichszahlungen  sind  erforderlich, damit sich Investition in regionale Ökoenergie- / Effizienzprojekte  betriebswirtschaftlich rechnen – und ein politisches Signal für die erforderliche Kostenwahrheit zu geben. Welchen Geldbetrag der einzelne Betreiber tatsächlich für seine Zertifikate bekommt, ist abhängig a) von der Größe der  CO2 Einspareffekte  – und b) von den vorhandenen Zahlungen der Klimacent-Kunden.

Der CO2 Zertifikatspreis beträgt € 50.-/Tonne CO2 Emissionen (wird auch vom  Land Vorarlberg angewandt).

Weiter Infos: Johann Punzenberger  +43 (0) 664 8866 7424 oder  zertifikate@klimacent.at

Siehe auch der Klimacent im freiwilligen CO2 Zertifikate-Handel

Mitmachen

Konkrete Veränderung kommt erst durch das Handeln. Es braucht die gezielte Lenkung von Geld in die nachhaltigen Lebensbereiche. Und es gilt, rechtlich verbindliche Vereinbarungen zu treffen:

Bestellungen für die CO2 Abgabe sowie die Registrierung der Projekte können auf 2 Arten vorgenommen werden:

a) durch die Online-Anmeldung

b) durch die Zusendung (per Mail oder per Post) der händisch ausgefüllten Vertragswerke – siehe Downloads

Wer als Vertriebspartner unser “Bottom-up der CO2 Bepreisung” unterstützen und einen eigenen Projektfonds einrichten will, wird gebeten, direkt mit dem Klimacent-Kooperationspartner im Bundesland oder Klimacent AustriaKontakt aufzunehmen.

Wer steckt hinter dem KlimaCent?

Begonnen hat alles mit der Strommarktliberalisierung im Jahr 1999.  Um ein ehrliches und wirksames Ökostrom-Marketing sicherzustellen, wurde vom Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft erneuerbare Energie Vorarlberg (AEEV), DI Johann Punzenberger, die Plattform „Ökostrombörse“ entwickelt. Ziel war, Transparenz in den Ökostrommarkt zu schaffen und StromkundInnen eine direkte Zuteilung ihrer freiwilligen Mehrzahlung für Ökostrom auf Projekte ihrer Wahl zu ermöglichen.

Für dieses Modell wurden anfangs alle Vorarlberger Stromhändler als Umsetzungspartner gewonnen und ein eigener Verein Ökostrombörse Vorarlberg gegründet. Der Mehrpreis für Ökostrom wurde als Aufpreis von 1 Cent/KWh als Add-On-Produkt mit der laufenden Stromrechnung eingehoben. Im Jahr 2005 wurde der Verein Ökostrombörse Salzburg und kurz darauf der Verein Ökostrombörse Austria gegründet.

Nachdem leider die Vorarlberg Strompartnern nach zunehmendem Erfolg des Modells die Kooperation beendeten und ein eigenes Ökostromprodukt ohne direkte Zuteilung auf einzelne Anlagen vermarkteten, war eine Neuausrichtung des Direkt-Förderproduktes erforderlich. Es wurde daher die Bemessungsgrundlage nicht mehr nur auf den Stromverbrauch, sondern auf alle CO2 Emissionen erweitert, wobei die einfache Berechnungsbasis auf 1 Cent/kg CO2 Emissionen, 1 Cent/Flugkilometer sowie 1 % der Kosten für den Ressourcenverbrauch festgelegt wurde.

Der Verein Ökostrombörse Austria wurde auf 2018 auf Klimacent Austria umbenannt, um die Vernetzung für einen wirksamen  Klimaschutz mit regionalen PartnerInnen weiter voranzutreiben. Es gilt, gemeinsam den Druck auf die Politik zu erhöhen, um endlich die erforderliche Kostenwahrheit bei atomar/fossilen Energieträgern und damit die Grundlage für eine CO2 neutrale Wirtschaft sicherzustellen.

Obfrau: Heidi Rest Hinterseer – Obfrau der Ökostrombörse Salzburg www.oekostromboerse.at
Schriftführer: Johann Punzenberger, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg www.aeev.at
Kassier: Martin Auer, Manager der Klima und Energieregion Almland www.almenland.at

Transparenz
Die Abwicklung / Verwaltung der Förderverträge sowie der Registrierung der Projekte und Klimafonds, die Wartung der Datenbank sowie der Vertrieb und das Marketing inkl. Homepage verursachen laufend Kosten. Um politisch unabhängig zu bleiben und finanziell eigenständig zu sein, werden maximal 20 Prozent der Förderbeiträge zur laufenden Kostendeckung einbehalten. Die restlichen Kosten werden durch Mitgliedsbeiträge, Sponsoring, Dienstleistungen und ehrenamtliche Arbeit gedeckt.

Kontakt

Klimacent Austria
5020 Salzburg, Auerspergstraße 20/1. Stock
Ansprechpartner: Heidi Rest Hinterseer
office@klimacent.at

Deine regionalen Umsetzungspartner:

Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg – AEEV
6861 Alberschwende, Hof 19
Ansprechpartner: Johann Punzenberger
+43 664 8866 7424
www.aeev.at
vorarlberg@klimacent.at

ÖKO STROMBÖRSE Salzburg
5020 Salzburg, Auerspergstraße 20/1. Stock
Ansprechpartner: Markus Schwarz
+43 662 877 072
salzburg@klimacent.at

Klimacent Tirol
6230 Brixlegg, Römerstrasse 1
Ansprechpartner: Rainer Unger
+43 681 20592277
tirol@klimacent.at

Downloads

Unterlagen Klimacent Austria
Flugblatt Klimacent Vlbg

Klimacent Austria Foerdervertrag
Klimacent Austria CO2 Abgabe FlugDruckEvent
Klimacent Austria Registrierung Projekt
Klimacent Foerderrichtlinien

Unterlagen Klimacent Vorarlberg
Flugblatt Klimacent Vlbg
KlimacentV Foerdervertrag
KlimacentV CO2 Abgabe FlugDruckEvent
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