Der Klimacent

1 Cent pro kg CO2 Emissionen, die durch den eigenen Lebensstil verursacht – und damit auch selbst zu verantworten sind.

Ein gutes Leben für alle ist möglich. Wir in Europa leben in einem sehr hohen Wohlstand! Reisen, Mode, gute Ernährung, neueste Technik und gemütliche Heime werden als selbstverständlicher Lebensstandard angesehen und prägen unsere Konsumentscheidungen. Aber jedes Handeln verursacht eine Wirkung. Unser Lebensstil bewirkt einen direkten oder indirekten CO2-Ausstoß in unsere Atmosphäre und verschlingt teilweise Unmengen an Ressourcen wie Wasser, Energie oder Rohstoffe.

Um das Ganze nun etwas fairer zu machen, kommt der KlimaCent ins Spiel…
Mit ihm kannst du eine freiwillige und selbstbestimmte CO2-Abgabe auf Basis deines Energie- und Ressourcenverbrauchs leisten. So legen wir einen wichtigen Grundstein für eine CO2-neutrale und enkeltaugliche Wirtschaft.

Deine freiwillige Initiative unterstützt:

den Einsatz und die Umstellung auf mehr Ökoenergien z.B. Bürgerkraftwerke der AEEV und Ökostrombörse Salzburg

klimaneutrale Initiativen und Projekte z.B. Carsharing, Transportfahrrad

sozialökologische und sozialökonomische gerechte Güter-Produktion z.B. Martinshof, Gemüsekiste

Friedensprojekte und Prozesse z.B. Energie für Frieden

nachhaltiges Wirtschaften z.B. Ökoprofit Vorarlberg

Klimacent Berechnung

Die Höhe der Abgabe erfolgt aus Basis des jeweiligen Energie und Ressourcenverbrauch unter Berechnung mit den Emissionsfaktoren des österreichischen Umweltbundesamtes .

  • für zugekauften Strom:    0,258 Cent/kWh
    Da Strom eine Schlüsselrolle für die Energieautonomie hat und der Wechsel auf ein Ökostrom-Produkte eine unzureichende Wirkung für den Neubau von Ökokraftwerken hat, wird eine Abgabe auf Basis des CO2 Gehaltes vom österreichischen Strommix inkl. Stromimporte festgelegt. Lt. E.Control liegt dieser bei 0,258 kgCo2 /kWh, womit sich ein Betrag von 0,258 Cent/KWh ergibt. Auch ein Ökostromprodukt wäre nicht emissionsfrei, da immer auch die Grauenergie von Produktionsanlagen und Netzinfrastruktur sowie der Aufwand von Ausgleichs-und Speicherenergie zu berücksichtigen ist. Daher wird für die Eigenproduktion von Strom der Faktor von 0,009 kgCO2/kWh bzw. 0,009 Cent/kWh festgesetzt.
  • für Wärme und Mobilität:   
    Emissionsfaktoren für Energieträgergruppen lt. Umweltbundesamt 2015 Bewusstsein
    1 Liter Heizöl     = 3,13 kg CO2                     1.000 kg Holz                              = 0,09 kg CO2
    1 m³ Erdgas       = 2,40 kg CO2                     1.000 kg Pellets                          = 0,21 kg CO2
    1 Liter Benzin    = 2,52 kg CO2                     1 kWh Biomasse-Nahwärme   = 0,10 kg CO2
    1 Liter Diesel     = 2,87 kg CO2                     1 kWh Fernwärme                     = 0,180 kg CO2
  • sonstige CO2 Emissionen:
    Alle weiteren indirekte Emissionen (Kategorie SCOPE 3 nach ISO 14064):
    – Vereinfacht mit einem „fairen Kostenansatz“ von 1% der Einkaufskosten
    – für Flug und Kreuzfahren: mind. 1 Cent/km (www.luftlinie.org)

Für Betriebe und Organisationen, die eine CO2 Bilanz im Rahmen der Gemeinwohlbilanz, Ökoprofit, ISO 14.000 oder eines anderen Umweltmanagement erstellen lassen, stehen die CO2 Emissionen bereits zur Verfügung.

Klimacent Selbsteinstufung mind. 1 Cent/kg CO2 Emissionen

Gerne stellen wir dir zur Ermittlung deiner CO2 Emissionen unsere Excel Tabelle zur Verfügung. Du kannst dann sehen, wie sich deine Emissionen auf die einzelnen Bereiche verteilen – und vielleicht gleich erste Einsparungen /Reduktionen starten. Der Klimacent-Beitrag ergibt sich dann durch die Abgabe von 1 Cent/kg CO2 Emissionen, wobei jedoch zur Reduktion der Verwaltungskosten ein Mindestpreis von € 50.-/Person festgelegt ist.

Online Berechnung CO2-Abgabe KlimaCent


Klimacent Pauschale

Fehlt die Zeit, die Lust oder das Wissen, um sich mit dem eigenen CO2 Fußabdruck auseinander zu setzen, kann alternativ auch eine angemessenen Mindest-Pauschale gewählt werden.

  • für Haushalte: mind. € 50.- pro Person
  • für Firmen und Organisationen: mind. € 200.-

Info: Die gemittelten pro Kopf Emission betragen in Österreich derzeit ca. 8 Tonnen CO2 pro Jahr.

Klimacent CO2-Kompensation € 50.-/to bei 7%iger jährlicher Steigerung

Speziell für Fimen und Organisationen, welche sich für ihren Weg zur klimaneutralen Betriebs-und Wirtschaftsweise auszeichen lassen wollen, bieten wir die Ausstellung von regionalen CO2 Kompensationszertifikaten an.

Für die Ausstellung eines Zertifikates ist ein Statusbericht der Organisation zu erfassen, der nicht nur die Emissionen erfasst, sondern auch einen CO2 Reduktionspfad für die Zielerreichung aufzeigt.

Um die erforderliche Dynamik und Ernsthaftigkeit sicherzustellen, ist eine dynamische Kompensationszahlung in Höhe von mind. € 50.-/to CO2 Emissionen bei einer 7%igen jährlichen Preissteigerung zu vereinbaren.

Bestellung Online – oder durch Zusendung deiner unterfertigten Fördervereinbarung per Post oder E-Mail. Unterlagen dazu unter downloads

Klimacent Austria
Auerspergstraße 20/1. Stock, 5020 Salzburg
office@klimacent.at

Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg
Hof 19, A-6861 Alberschwende
meinbeitrag@klimacent.at

 


Einmalzahlung

Falls du eine Einmalzahlung (z.B. für Flugreisen) leisten möchtest, kannst du diese auch direkt auf unser Konto überweisen. Wird dabei kein eindeutiger Lenkungswunsch definiert, wird die Spende für die Finanzierung unserer Sonnenstrom-Bürgerkraftwerke eingesetzen.

Unsere Kontonummer für die KlimaCent-Förderungen lautet:

Klimacent Austria:
Raiffeisenbank Gunskirchen IBAN:    AT79 3412 9000 0022 2950

Klimacent Vorarlberg:
Raiffeisenbank Lech        IBAN:   AT86 3744 9000 0011 3977

Was bewirkt der KlimaCent?

Er unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien, legt sich ins Zeug für sinnvolle Elektro-Mobilität, fördert Humus- und Moorschutzzertifikate, stiftet Frieden und macht Druck bei der Politik für eine Kostenwahrheit bei atomarer und fossiler Energie.

Das Ziel ist klar definiert: eine CO2-neutrale Wirtschaft, – nicht erst 2050, sondern so rasch wie möglich

Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir ein ganzheitliches und breites Umdenken. Initiativen, die diesen Prozess vorantreiben, sind es wert, vom KlimaCent unterstützt zu werden. Neben dem Ausbau von Ökoenergieträgern sind sinnvolle Energieverwendung, Effizienz und CO2 Bindung wichtig. Deshalb sind die Projekte sehr breit gefächert. Aber eines haben sie alle gemeinsam: deren Umsetzungsbereich bleibt in der Region oder sie werden von regionalen Organisationen umgesetzt (im Fall von Energie für Frieden) .


Die Entscheidung liegt bei dir!
Du bestimmst, welche regionaler Projektfonds deine Unterstützung bekommt. Dabei kannst du wählen zwischen einem spezifischer Projektfonds, bei dem der CO2-Effekt exakt gemessen und mit max. € 40.-/Tonne CO2 Einsparung gefördert wird – und allgemeinen Projektfonds von Naturschutzorganisationen und Klimacent-Gemeinden, welche max. 30% Zuschuss für die von Ihnen verantworteten Klimaschutzprojekte erhalten.

Aktuelle spezifische Projektfonds: HolzvonHier, Biogas Vorarlberg, Biolandbau Vorarlberg

Allgemeine Projektfonds in den Gemeinden: Alberschwende, Andelsbuch, Bezau, Bizau, Blons, Damüls, Doren, Düns, Dünserberg, Egg, Frastanz, Göfis, Götzis, Hard, Hittisau, Hohenweiler, Höchst, Kennelbach, Krumbach, Langenegg, Laterns, Lochau, Mäder, Mellau, Nenzing, Raggal, Reuthe, Riefensberg, Satteins, Schnepfau, Schoppernau, Schröcken, Sibratsgfäll, Sulzberg, Thüringerberg, Vandans

Allgemeine Projektfonds von NGO: Arge erneuerbare Energie Vlbg, Bio Vorarlberg, Diözese Vorarlberg, Gemeinwohlökonomie Vlbg, Klimabündnis Vlbg, KlimaVOR, Naturschutzbund, Waldverein Vlbg

Das Beste daran, es gibt keine komplizierten Verfahren oder undurchsichtige Taktiken. – Du kannst selbst jederzeit den Fortschritt beobachten, den regionalen Fondsträger direkt bezüglich aktuellen Status kontaktieren und  oder unter office@klimacent.at erfragen.

 

Kernstrategie

Eigenverantwortung

Ausgangslage: Um eine CO2-neutrale Wirtschaft zu erreichen, muss ein Systemwandel passieren.  Dieser Wandel wird aber nur dann möglich sein, wenn es Kostenwahrheit bei den Energieträgern gibt. Solange Atom- und Kohlestrom, Öl und Gas auf Grund von staatlichen Förderungen noch so billig gehalten werden, können Investitionen in erneuerbare Energien nur sehr schwer betriebswirtschaftlich dargestellt werden. Damit sich das ändert, brauchen wir veränderte politischen Rahmenbedingungen. (System Change not Climate-Change)

Unser Lösungsansatz:  Der Wandel beginnt bei dir und mir, bei unserem eigenverantwortlichen Handeln. Dadurch, dass wir versuchen so klimaschonend wie möglich zu leben, werden wir zur Keimzelle und zum Vorbild für unser nahes Umfeld.
Somit wird der Wandel auf die zweite Ebene gehoben. Erst wenn wir aus unserem eigenen Wirkungsbereich (Familie, Arbeit, Freundeskreis) diesen Grundgedanken in die kleinste politische Einheit, in die Gemeinden, tragen, ist der Boden für die politische Veränderung gelegt.
Die Politik wird sich nicht ändern, wenn die Veränderung nicht von der Basis kommt. Deshalb braucht es das Bewusstsein für die Eigenverantwortung von jedem und jeder von uns.

Darum KlimaCent: Mit dem KlimaCent unterstützt du nicht nur Klimaschutz- und Ökoenergieprojekte, sondern bist Teil eines Netzwerks, das sich aktiv für den Wandel einsetzt. Gemeinsam mit über 30 Vorarlberger Gemeinden, zahlreichen Firmen und Privatpersonen setzen wir ein Zeichen: Wir sind bereit, unseren Teil der Kosten des Systemwandels mitzutragen, – fordern aber dies auch von öffentlich-politischer Seite ein.

klimaneutral – geht das?

Ausgangslage: Der Trend in unserer Gesellschaft geht immer mehr dahin, dass sich Unternehmen mit einer Ausgleichszahlung “klimaneutral” stellen. Mit viel zu geringen Ausgleichszahlungen werden oft Großprojekte in allen Teilen der Erde unterstützt, die wiederum zentrale Strukturen stärken und weitere Abhängigkeiten für die oft arme Bevölkerung schaffen. Die Zahlungen sind ein Bagatell gegen die Preise, die bei einer vollen Kostenwahrheit bei Atomkraft und fossilen Energieträgern anfallen würden. So variiert die Höhe der Abgabe pro kg CO2 oder pro kWh stark je nach Anbieter zwischen 0,3 Cent und 3 Cent pro kg CO2. In Schweden hingegen ist ein gesetzlicher Preis für CO2 von 12 Cent/kg CO2  (bis 40 mal mehr) festgesetzt.
Tatsache ist also, dass man sich im “freien Markt zu verschiedenen Preisen klimaneutral “kaufen” kann, um ja nicht im eigenen Land die Kostenwahrheit entstehen zu lassen. Ist denn das noch fair?

Unser Lösungsansatz: Bei diesem billigen “Schuldenablasshandel” machen wir nicht mit. Wenn es wirklich Kostenwahrheit geben würde, müsste genergell ein Vielfaches vom derzeitigen Energiepreis bezahlt werden.
Mit der KlimaCent-Abgabe hingegen wird ein wichtiger Schritt in eine klimaneutralere Welt gesetzt. Es wäre aber falsch, sich damit als klimaneutral zu bezeichnen -und seinen Fußabdruck nicht auf ein allgemein verträgliches Maß zu reduzieren. Nichts desto trotz sollen Firmen und Organisationen, die mit ihren CO2 Abgaben ein nachhaltiges Energiesystem finanzieren, dies auch in ihrer Öffentlichkeitsarbeit kommunizieren können. Deshalb nur klimaneutraler !

Mit dem KlimaCent lebst du ein klein wenig klimaneutraler, bewirkst aber auch den Wandel zu einer enkeltauglichen Wirtschaft.

FAQ

Was ist der CO2-Fußabdruck?

Der CO2-Fußabdruck ermittelt die eigens verursachte Menge an Treibhausgasen.
Hier geht es um die max. Belastbarkeit der Atmosphäre unter Berücksichtigung der Regenerationskraft der Natur.
Zulässig sind 1,5-2 Tonnen CO2 pro Person. Derzeit liegt der Durchschnitt jedoch bei 10 Tonnen pro Person!

CO2-Fußabdruckrechner: www.co2-rechner.at

(mehr …)

Projekte und Fonds

Über die Plattform Klimaent können grundsätzlich alle Klimaschutzprojekte der Konsistenz, Effizienz und Suffizienz gefördert werden. Projekte der Konsistenz sind alle Ökokraftwerke der erneuerbaren Energieträger Wasser, Wind, Sonne und Biomasse sowie Erdwärme. Projekte der Effizienz sind Maßnahmen der Energieeinsparung und Steigerung vom WIrkungsgrad von technischen Anlagen. (Nicht gefördert werden Effizienzsteigerungen von fossilen Energiesystemen). Projekte der Suffizienz zielen auf eine Veränderung des Lebensstils oder komplett neue Lösungen von Bedürfnissen ab und umfassen auch die Bewußtseinsarbeit.

Die Klimacent-Kunden können ihre freiwillige CO2 Abgabe (selbstbestimmt) oder ihre CO2 Kompensationszahlung (externe Ermittlung der CO2 Emissionen) auf Projektfonds zuteilen. Die Verteilung dieser Gelder erfolgt auf Basis von Förderrichtlinien, die von einem Fachbeirat von Umweltorganisation und Fachinstitutionen unter Abstimmung mit der öffentlicher Hand festgelegt werden.

Die Projekte werden dabei in allgemeinen und/oder in spezifischen Fonds verwaltet.
In allgemeinen Fonds werden Projekte aufgenommen, deren CO2 Effekte nicht exact gemessen werden können (z.B. Bewußtseinsbildung, Energie-Einsparungen, Projekte zur CO2 neutralen Mobilität). DIe max. Förderhöhe ist hier mit 30% der nachgewiesenen Kosten begrenzt, die Verwaltung erfolgt durch NGO als Kooperationspartner.
In spezifischen Fonds werden Projekte verwaltet, deren CO2-Einspareffekte auf Basis von Strom-oder Wärmezähler oder Zertifizierungssystemen genau dokumentiert werden  – oder für die klare Bemessungsgrundlage vorliegen (Größe von bewirtschafteter Fläche bei Biolandwirten). Hier erfolgt die Förderung je nach tatsächlich nachgewiesenem CO2-Minderungseffekt bei max. € 40.-/to CO2. Die Verwaltung der Fonds (Registrierung, Mengenerhebung) erfolgt durch Interessensvertretungen.

Einige Beispiele von Projektfonds

Klimafonds der Heimatgemeinde (allgemeiner Fonds)
Das Bewusstsein für eine nachhaltige Wirtschaftsweise wird schon in vielen Gemeinden gelebt. Innovative Bürger planen und initiieren überall tolle Klimaschutzprojekte. Damit es nicht an der Finanzierung scheitert, kannst du deinen KlimaCent dem Klimafonds deiner Heimatgemeinde zuteilen. Denn viele kleine Beiträge haben eine große Wirkung. Die Mittelverwendung dieses Fonds wird unter Einbindung des Umweltausschusses oder des e5-Teams festgelegt. So werden z.B. Bürgerkraftwerke, E-Tankstellen, nachhaltige Mobilität oder Effizienzmaßnahmen, Energiespielplätze und vieles mehr finanziert.

Fonds für Klimaschutzprojekte von NGO’s (allgemeiner Fonds)
Die Plattform Klimacent kann aber auch von allen Umweltorganisationen für ein Crowdfunding ihrer Klimaschutzprojekte genutzt werden. Nach Abschluss einer Kooperationsvereinbarung werden selbstverwaltete “Klimafonds” eingerichtet. Vielfach ermöglicht erst die Zusammenführung vieler kleiner Klimacent-Beiträge eine entsprechende Finanzkraft für die konkrete Maßnahmen im jeweiligen Arbeitsbereich.

Projektfonds HolzvonHier (spezifischer Fonds)
Aus diesem Projektfonds werden die Anwendungen von regionalem Holz gefördert. Denn pro m³ verbautem Holz wird ca. 1 Tonne CO2 langfristig gebunden.

Projektfonds Biogasanlagen, Holz-Verstromung, Kleinwasserkraftwerke und PV-Anlagen (spezifische Projektfonds)
Aus diesen Fonds werden Ökostrom-Kraftwerke unterstützt.

Klimaneutral Mobil (allgemeiner Fonds)
hier gilt es, die  gemeinsame Nutzung von Elektroautos oder Lastenräder zu forcieren. Für private E-Autonutzer, welche ihr Auto in ein öffentliches Sharingsystem einbringen, wird der Aufpreis zur Vollkaskoversicherung sowie eine Verbund-Jahreskarte übernommen. Ebenso werden Zuschüsse für gemeinnützige Organisationen wie z.b. Essen auf Rädern oder für den mobilen Krankenpflegedienst gewährt, wenn dafür ein Elektoauto angekauft und am Standort eine PV Anlage inkl. Ladestation errichtet wird.

Pflanze

EnergieFuerFrieden-Logo

Fonds für Energie für Frieden
Der Energiehunger der industrialisierten Staaten führt auf der ganzen Welt zu Kriegen, die meist auf dem Rücken der armen Bevölkerung ausgetragen werden. Mit dem Projekt Energie für Frieden entstehen z.B. Kleinwasserkraftwerke in Kolumbien, oder es werden die Ausbildungen zum Solartechniker für junge AfrikanerInnen finanziert. Dadurch wird den Energiekonflikten der Nährboden entzogen, eine Eigenversorgung vor Ort ermöglicht und der Weg zum friedlichen Zusammenleben geebnet. Unter www.energiefuerfrieden.at findest du näheres über die Projekte.

 

Liste aller registrierter Projektfonds

Es gelten die allgemeinen Förderrichtlinien Austria
sowie die  allgemeinen Förderrichtlinien Vorarlberg

Dein eigenes Projekt, dein eigener Klimafonds

Du hast ein eigenes Klimaschutzprojekt?

Und möchtest dieses über unsere Crowdfunding Plattform bewerben? Dann kannst du dieses mit dem Registrierungsvertrag bei uns anmelden, um damit alle Projektdaten zu erfassen. Wir werden es je nach Projekttyp dann einem Projektfonds zuteilen und dir die Projektnummer zuteilen. Die Höhe der ausbezahlten Förderung ist abhängig von der Summe der eingeworbenen Gelder im jeweiligen Fonds sowie der Anspruchsberechtigung der registrierten Projektträger. Es gelten dabei die aktuellen Förderrichtlinien.

Grundsätzlich zulässig sind alle Projekte im Bereich:

  • Ökoenergie
  • CO2-Bindung
  • Effizienz
  • E-Mobilität

Du möchtst als NGO einen eigenen selbstverwalteten Klimafonds einrichten?

Super, wir freuen uns besonders, wenn du mit deiner Organisation  ein aktiver Netzwerkpartner wirst. Dann kannst du gezielt deine Mitglieder/Kundinnen zur Mitfinanzierung eurer  Klimaschutzprojekte gewinnen und so die Finanzkraft vieler kleiner Beiträge am besten zur Wirkung bringen. Denn wir brauchen eine breite politische Getragenheit über eine gemeinsam Plattform, damit wir unserem Anliegen gegenüber dem finanzstarken Lobbying von atomar/fossilen Konzernen Gehör verschaffen. Schicke uns den Registrierungsvertrag für Klimafonds – und nimm am besten direkt Kontakt mit uns auf.

Es gelten die Klimacent Förderrichtlinien Austria
sowie die KlimaCent Foerderrichtlinien Vlbg

Werde auch du KlimaschützerIn

1. Übernimm Eigenverantwortung und hinterfrage den Lebensstiel.
Tipps für deinen nachhaltigeren Konsum- und Lebensstil

2. Werde gesellschaftspolitisch aktiv.
Unterstütze innovative Projekte und sei aktiv in Vereinen wie:
Caruso – Carsharing| Weltladen | Klimabündnis | e5-Teams | Alpenverein | Naturschutzbund | …

3. Übernimm Verantwortung für deinen Energieverbrauch durch eine CO2 Abgabe:
KlimaCent Fördervereinbarung – für den täglichen Ressourcenverbrauch
CO2-Abgabe FlugDruckEvent – da besondere Anlässe leider oft besonders hohe CO2-Emissione verursachen, können diese mit der einmaligen CO2-Abgabe kompensiert werden – klimaneutraler reisen, drucken, feiern…

CO2-Kompensation für regionalen Klimaschutz

Allen Firmen und Organisationen, die mit uns den Weg zum klimaneutralen Betrieb gehen wollen, bieten wir eine wirksame und nachvollziehbare CO2-Kompensation für ihre noch nicht vermeidbaren Emissionen an. Die Abwicklung der freiwilligen CO2-Abgabe erfolgt über ein vom Notar verwaltetes Treuhandkonto und einem Register für die regionalen Klimaschutzprojekte. Dies garantiert die einmalige Projektförderung auf Basis von festgelegten Qualitätskriterien. Die Projektträger müssen ihr Projekt auf der Plattform Klimacent registrieren – und auch selber eine freiwillige CO2 Abgabe für ihren Verantwortungsbereich leisten, um die Bottom-up Bewegung für die CO2-Bepreisung mitzutragen. Die Auf/bzw. Zuteilung der Gelder erfolgt von einem “Steering board” welches von unabhängigen Umweltorganisationen getragen ist.

Regional – Klimaneutral

Um ein Zertifikat “CO2 Kompensation für regionale Klimaschutzprojekte” ausgestellt zu bekommen und im Internet veröffentlicht zu werden, ist ein Statusbericht zur Klimaneutralität zu erstellen:
https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Bestellung-Statusbericht-zur-Klimaneutralitaet.pdf

In diesem ist die Ausgangsituation zu dokumentieren (Energiekennzahlen von Gebäuden, Verbrauch von Energieträgern für Strom und Wärme sowie bezogenen Energie-Dienstleistungen). Darauf aufbauend werden die aktuellen CO2-Emissionen (lt. Umweltbundesamt) berechnet und ein grober Reduktionspfad erstellt. Wenn sich das Unternehmen zu einer laufenden Umsetzung des Reduktionspfades und zur Zahlung einer Kompensation von € 50.-/to CO2-Emission (bei jährlicher Erhöhung um 7%) verpflichtet, erfolgt die Vorschreibung zur Überweisung auf das Treuhandkonto. Das Zertifikat “regional klimaneutral” wird nach Einlangen der Zahlung ausgestellt und das Unternehmen auf der Homepage veröffentlicht.
Beispiel dazu: https://www.klimacent.at/wp/wp-content/uploads/Zertifikat-AK-Vorarlberg-2021.pdf

Die “freiwilligen CO2 Abgaben” sind erforderlich, damit sich Investition in regionale Klimaschutzprojekte betriebswirtschaftlich darstellen lassen und damit rascher umgesetzt werden. Denn leider sind Marktpreise und öffentliche Förderungen für zahlreiche CO2-Substitutions-und C-BIndungsprojekte (Biogasanlagen, Holzverstromung mit Pflanzenkohleproduktion, biologische Landwirtschaft, Ingtegrierte PV-Fassadenanlagen etc. ) nachwievor unzureichend.

Gefördert werden Klimaschutzprojekte der Konsistenz, der Effizienz und der Suffizienz (nicht jedoch Effizienzsteigerungen von fossilen Energieanlagen)

Klimacent-KundInnen können ihre Kompensationszahlungen entweder auf Projektfonds von Gemeinden, Regionen – oder auf spezifische Projektfonds von Themen /Methoden (z.B. Moorschutz, Humusaufbau, grüner Wasserstoff) zuzuteilen. Für jeden Projektfonds besteht ein Ansprechpartner, der die Registrierungsanträge der Projektträger überprüft.. Für NGO als Kooperationspartner können ebenfalls eigene Projektfonds eingerichtet werden, wenn ihre Kernaufgabe die Umsetzung konkreter Klimaschutzprojekte darstellt.

Die tatsächliche Projektförderung ist abhängig von den CO2-Minderungseffekten, der Bedeutsamkeit für den Transformationsprozesse und natürlich zuletzt von den vorhandenen Zahlungen der Klimacent-Kunden. Denn diese bestimmen letztlich die Höhe der vorhandenen Fördertöpfe. Die maximale Förderung ist mit 30% der nachgewiesenen Projektkosten festgelegt. Bestehen zur Projektfinanzierung öffentliche Förderprogramme, betragen die max. privaten Förderungen 10%. Höhere Einzelförderungen sind zu beantragen. Die Aufteilung der Fördergelder erfolgt auf Vorschlag des Fondsmanagers und wird durch das regionale Steering-Board freigeben. Verbleibende Fondsmittel werden ins nächste Jahr vorgetragen.

Das Produkt wurde von der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbaren Energie Vorarlberg entwickelt. Sie steht als regionaler Umsetzungspartner von Klimacent Austria vorläufig für ganz Österreich für die Kundenbetreuung zur Verfügung. Ziel ist es, in weiteren Bundesländern eine politisch unabhängige Trägerorganisation für die Umsetzung/Abwicklung dieses Dienstleistungspaketes aufzubauen. Wer sich aktiv einbringen möchte, ist herzlich zur Kontaktaufnahme eingeladen:
Ansprechperson: Johann Punzenberger  +43 (0) 664 8866 7424 oder meinbeitrag@klimacent.at

Siehe auch der Klimacent im freiwilligen CO2 Zertifikate-Handel

Mitmachen

Konkrete Veränderung kommt erst durch das Handeln. Es braucht die gezielte Lenkung von Geld in die nachhaltigen Lebensbereiche. Und es gilt, rechtlich verbindliche Vereinbarungen zu treffen:

Bestellungen für die CO2 Abgabe sowie die Registrierung der Projekte können auf 2 Arten vorgenommen werden:

a) durch die Online-Anmeldung

b) durch die Zusendung (per Mail oder per Post) der händisch ausgefüllten Vertragswerke – siehe Downloads

Wer als Vertriebspartner unser “Bottom-up der CO2 Bepreisung” unterstützen und einen eigenen Projektfonds einrichten will, wird gebeten, direkt mit dem Klimacent-Kooperationspartner im Bundesland oder Klimacent AustriaKontakt aufzunehmen.

Wer steckt hinter dem KlimaCent?

Begonnen hat alles mit der Strommarktliberalisierung im Jahr 1999.  Um ein ehrliches und wirksames Ökostrom-Marketing sicherzustellen, wurde vom Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft erneuerbare Energie Vorarlberg (AEEV), DI Johann Punzenberger, die Plattform „Ökostrombörse“ entwickelt. Ziel war, Transparenz in den Ökostrommarkt zu schaffen und StromkundInnen eine direkte Zuteilung ihrer freiwilligen Mehrzahlung für Ökostrom auf Projekte ihrer Wahl zu ermöglichen.

Für dieses Modell wurden anfangs alle Vorarlberger Stromhändler als Umsetzungspartner gewonnen und ein eigener Verein Ökostrombörse Vorarlberg gegründet. Der Mehrpreis für Ökostrom wurde als Aufpreis von 1 Cent/KWh als Add-On-Produkt mit der laufenden Stromrechnung eingehoben. Im Jahr 2005 wurde der Verein Ökostrombörse Salzburg und kurz darauf der Verein Ökostrombörse Austria gegründet.

Nachdem leider die Vorarlberg Strompartnern nach zunehmendem Erfolg des Modells die Kooperation beendeten und ein eigenes Ökostromprodukt ohne direkte Zuteilung auf einzelne Anlagen vermarkteten, war eine Neuausrichtung des Direkt-Förderproduktes erforderlich. Es wurde daher die Bemessungsgrundlage nicht mehr nur auf den Stromverbrauch, sondern auf alle CO2 Emissionen erweitert, wobei die einfache Berechnungsbasis auf 1 Cent/kg CO2 Emissionen, 1 Cent/Flugkilometer sowie 1 % der Kosten für den Ressourcenverbrauch festgelegt wurde.

Der Verein Ökostrombörse Austria wurde auf 2018 auf Klimacent Austria umbenannt, um die Vernetzung für einen wirksamen  Klimaschutz mit regionalen PartnerInnen weiter voranzutreiben. Es gilt, gemeinsam den Druck auf die Politik zu erhöhen, um endlich die erforderliche Kostenwahrheit bei atomar/fossilen Energieträgern und damit die Grundlage für eine CO2 neutrale Wirtschaft sicherzustellen.

Obmann: Markus Schwarz – Geschäftsführer der Ökostrombörse Salzburg www.oekostromboerse.at
Schriftführer: Johann Punzenberger, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg www.aeev.at
Kassier: Martin Auer, Manager der Klima und Energieregion Almland www.almenland.at

Transparenz
Die Abwicklung / Verwaltung der Förderverträge sowie der Registrierung der Projekte und Klimafonds, die Wartung der Datenbank sowie der Vertrieb und das Marketing inkl. Homepage verursachen laufend Kosten. Um politisch unabhängig zu bleiben und finanziell eigenständig zu sein, werden maximal 20 Prozent der Förderbeiträge zur laufenden Kostendeckung einbehalten. Die restlichen Kosten werden durch Mitgliedsbeiträge, Sponsoring, Dienstleistungen und ehrenamtliche Arbeit gedeckt.

Kontakt

Klimacent Austria
5020 Salzburg, Auerspergstraße 20/1. Stock
Ansprechpartner: Heidi Rest Hinterseer
office@klimacent.at

Deine regionalen Umsetzungspartner:

Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg – AEEV
6861 Alberschwende, Hof 19
Ansprechpartner: Johann Punzenberger
+43 664 8866 7424
www.aeev.at
vorarlberg@klimacent.at

ÖKO STROMBÖRSE Salzburg
5020 Salzburg, Auerspergstraße 20/1. Stock
Ansprechpartner: Markus Schwarz
+43 662 877 072
salzburg@klimacent.at

Klimacent Tirol
6230 Brixlegg, Römerstrasse 1
Ansprechpartner: Rainer Unger
+43 681 20592277
tirol@klimacent.at

Downloads

Unterlagen Klimacent Austria

Klimacent auf dem Weg zur Klimaneutralität
Aufruf zur klimaneutralen Gemeindeverwaltung 2040

Klimacent Austria Foerdervertrag
Klimacent Austria CO2 Abgabe FlugDruckEvent
Klimacent Austria Registrierung Projekt
Klimacent Austria Foerderrichtlinien 2021_05_03

Unterlagen Klimacent Vorarlberg
Flugblatt Klimacent Vlbg
KlimacentV Foerdervertrag
KlimacentV CO2 Abgabe FlugDruckEvent
KlimacentV Registrierung Projekt
KlimacentV Antrag Auszahlung Projektfonds
KlimacentV Foerderrichtlinien
Bestellung Statusbericht Klimaneutralität

Unterlagen Klimacent Salzburg
www.oekostromboerse.at

Allgemeines
Klima-Tipps
CO2 Steuer und freiwillige CO2 Abgabe